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01.03.2014 
Rauchmelder
 
 
Jährlich sterben etwa 600 Menschen bei Bränden und tausende werden verletzt. Die Hauptgefahr ist dabei aber nicht das Feuer, sondern vielmehr der Rauch. Bei einer Verbrennung entstehen giftige Gase, die zu Schädigung der inneren Organe führen und gleichzeitige dazu führen, dass der Körper keinen Sauerstoff mehr aufnehmen kann. Bereits drei kräftige Atemzüge sind Lebensgefährlich. Die meisten gefährlichen Brände entstehen nachts, da sie erst spät entdeckt werden und so viel Zeit zur Ausbreitung bleibt.

Wenn wir schlafen, ist unsere Wahrnehmung sehr eingeschränkt. Viele Dinge um uns herum bekommen wir nicht oder erst sehr spät mit. Das gilt auch für Brandrauch, man erstickt noch bevor man merkt was los ist. Was wir aber selbst im Tiefschlaf mitbekommen, ist Lärm und hier kommt der Rauchmelder ins Spiel. Dieser reagiert auf Rauch mit einem lauten ,,piepen" der im besten Fall dafür sorgt, dass man ein entstehendes Feuer selbst löschen kann oder zumindest genügend Zeit hat sich und andere in Sicherheit zu bringen.

Rauchmelder sind gesetzlich vorgeschrieben und sind in immer mehr Wohnungen zu finden, leider gibt es trotzdem noch viele die keine haben. Dabei sind Rauchmelder nicht teuer, gute Rauchmelder, die über die nötigen CE- und GS-Zeichen verfügen sind schon für 20 Euro zu haben.

Die Installationen ist simpel und schnell durchgeführt, am besten sollten die Rauchmelder in allen Zimmern (mit Ausnahme von Küche und Bad) aufgehängt werden. Zumindest aber in allen Schlaf- und Kinderzimmern.

Mit Rauchmeldern können sie sich, ihre Familie und ihr Hab und Gut effektiv schützen und das mit minimalen Aufwand.

 
Bilder:
 
Direktlink zum Bericht: https://112.io/b965
 

 


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